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Seite 1 von 2 Tai Chi Chuan (auch Taijiquan oder Tai Ji Quan geschrieben) ist eine innere chinesische Kampfkunst mit einer Tradition, die mindestens 400 Jahre zurückreicht. Das Training beinhaltet eine breite Skala von Bewegungen, die den Körper stärken, Gesundheit fördern, den Geist beruhigen und fokussieren und – im Laufe der Zeit – das Selbstverteidigungsvermögen steigern. Am Anfang werden die meiste Bewegungen auf eine langsame und sanfte Weise ausgeführt, obwohl im Laufe der Zeit später auch schnelle oder sehr schnelle Bewegungen trainiert werden können. Aber selbst sehr fortgeschrittene Tai Chi-Spieler verbringen viel Zeit damit, langsam und weich zu trainieren.
Das Wichtigste im Tai Chi Chuan ist, ein lebendiges Zwischenspiel von yin und yang (leer und voll, weich und hart, kontrahierend und expandierend...) zu schaffen. Das klingt einfach, ist aber ein Prozess, der sich ein Leben lang entwickeln und vertiefen kann. Es ist die Basis für Gesundheit, Kraft, geistiges Wachstum und kampfkünstlerisches Können. Wohlgemerkt: "weich" bedeutet nicht "schlaff" oder "schwach"; "hart" bedeutet nicht "steif" oder "angespannt".
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